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Kärntner Mundart
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Als Kärntner Mundarten bezeichnet man die Dialekte des Deutschen, die in Kärnten gesprochen werden. Alle Kärntner Mundarten sind Teil des bairischen Dialekts. Das Hutterische in Nordamerika ist ein Dialekt auf Kärntner Grundlage.
Contents
⢠Lautlehre
⢠Phoneminventar
⢠Grammatik
⢠Quellen
⢠Literatur
⢠Weblinks
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Räumliche Gliederung
Man gliedert die (sĂźdbairischen) Kärntner Mundarten in Ober-, Mittel- und Unterkärntnerisch. Im Lesachtal wird keine echt kärntnerische Mundart gesprochen â dieses gehĂśrt mundartkundlich eher zu Tirol â, weiters haben sich im Katschtal und im obersten MĂślltal salzburgische und um den Obdacher Sattel auch auf Kärntner Gebiet steirische Merkmale durchsetzen kĂśnnen. Die Grenze zwischen der Ober- und Mittelkärntner Mundart verläuft etwa von NĂśtsch im Gailtal nach Nordwesten Ăźber Stockenboi, geht westlich an Spittal an der Drau vorbei und dann nordwestlich Ăźber das ReiĂeck und die Hochalmspitze bis zur Landesgrenze. Zu Oberkärnten im mundartkundlichen Sinn gehĂśren also das Gail-, MĂśll- und obere Drautal mit dem Lurnfeld.
AuĂer einer räumlichen ist auch eine soziologische Unterteilung der Kärntner Mundart feststellbar: Es gibt die allgemeine landesĂźbliche Verkehrssprache und die zwischen ihr und der eigentlichen bäuerlichen Mundart stehende Stadtsprache.
Mittelkärntnerisch
Mittelkärntnerisch wird im Liesertal, Gegendtal, im unteren Drautal sowie im Villacher und Klagenfurter Becken, im Metnitz-, Gurk- und Glantal sowie auf dem Zoll- und Krappfeld gesprochen. Dem gleichen Mundarttyp gehÜrt auch das heutige gemischtsprachige (vormals mehrheitlich von Kärntner Slowenen besiedelte) Gebiet Unterkärntens an. In mundartlicher Hinsicht ist Unterkärnten das GÜrtschitz- und Lavanttal. Keiner dieser drei genannten Mundarträume ist in sich einheitlich, sondern in weitere kleinere Einheiten untergliedert.
Mittelkärntnerisch umfasst den Kärntner Zentralraum und nimmt das grĂśĂte Gebiet ein. Man kann es in vier Gruppen unterteilen, und zwar in
⢠Westmittelkärntnerisch (westlich von Sirnitz, Himmelberg und Treffen, im unteren Drautal mit Spittal an der Drau und dem Liesertal), Ăbergangszone zum Oberkärntnerischen hin;
⢠Nordmittelkärntnerisch (Gurk- und Metnitztal sowie Krappfeld und Wimitz) mit dem Hauptmerkmal oa (aus mittelhochdeutsch ei) sowie stark gerolltem Zungen-r;
⢠Zentralmittelkärntnerisch (im Bereich des Städtevierecks KlagenfurtâSt. Veit an der GlanâFeldkirchenâVillach) mit dem Hauptmerkmal lang a (aus mhd. ei, z. B. ĹĄta:n âSteinâ, wohl durch Spanheimer und Bamberger Einfluss, mit Ausbreitung weit Ăźber den Zentralbereich hinaus); im Klagenfurter Raum ist -k- auch vor stimmhafter Konsonanz immer noch affriziert (z. B. pukhl âBuckelâ).
⢠Sßdmittelkärntnerisch im unteren Gailtal, Rosental, Jauntal, Jaunfeld und der Deutsch sprechenden Kanaltaler. Letzterem fehlt der sonst zu beobachtende Unterschied zwischen städtischer und bäuerlicher Sprachform; man kann es daher als einen Ableger der städtischen Variante vom Zentralmittelkärntnerischen betrachten, mit einem hÜheren Anteil slowenischer Einflßsse als im Kärntner Durchschnittcite-ref-1[1].
Durch das Wirken des Kärntners Mundartdichters Gerhard Glawischnig und seine Bedeutung (zusammen mit Justinus Mulle) bei der Entstehung des Neuen Kärntner Liedes ist der von ihm in seinen Werken und Liedtexten verwendete Glantaler Dialekt zu einer Art Kärntner Koine geworden und genieĂt das bei Weitem hĂśchste Ansehen. Viele Liedtexte aus anderen Gegenden Kärntens sind an diese Sprachform angeglichen worden.
Oberkärntnerisch
Oberkärntnerisch gliedert sich in die Mundarten des oberen, mittleren und unteren MĂślltales, des oberen Drautales, des Gailtales, des Gitschtales und des Gebietes um den WeiĂensee. Geographisch gesehen gehĂśrt auch das Lesachtal dazu. In lautlicher Hinsicht ist vor allem die Aussprache von st im Inlaut als scht in der westlichen Hälfte sowie ein heller Vokal in auslautenden Silben in WĂśrtern wie sune âSonneâ, milech âMilchâ oder hirbischt âHerbstâ zu erwähnen.
Weiters ist charakteristisch im MĂślltal die archaische Aussprache des r im Anlaut mit h-Einsatz (vgl. ahd. Hrotsvith von Gandersheim), frĂźher fast im ganzen Bezirk Spittal (zum Beispiel Ross [hrous] oder Bergname Hruckenkopf, schriftsprachlich âRĂźckenkopfâ. Ein MĂślltaler Spottspruch: In der HranksdĂśrfer Hraidn tant se hrodln, das da Hrotz lei so ĂĽwa hrint = âIn der Kurve von Rangersdorf rodeln sie, dass der Rotz nur so herunterrinntâ).
Stark gerollt wird r unter anderem im Gailtal; das Gitschtal hat ein (dem englischen r ähnliches) kakuminales r.
In weiten Gebieten wird o vor r wie ĂĽ (= offenes o) gesprochen (zum Beispiel dĂĽrf âDorfâ). Typisch die Hebung von ea und oa vor Nasalen zu ia und ua (gian âgehenâ gegenĂźber gean in Mittelkärnten, luan âLohnâ gegenĂźber loan in Mittelkärnten). Ărtlich (vor allem im MĂślltal) gilt palatale Aussprache der Vokale (zum Beispiel rÜßkh âRockâ, häßs âHausâ und so weiter).
Unterkärntnerisch
Unterkärntnerisch umfasst das GĂśrtschitz- und Lavanttal; während das GĂśrtschitztal dem Nordmittelkärntnerischen recht nahesteht, erinnert die Mundart des Lavanttales in manchem an weststeirische Mundarten. In der älteren Mundart wird die Lautgruppe rn zu dn, zum Beispiel schtädn âSternâ, khĂĽdn âKornâ oder Vokal + r zu silbischem r, zum Beispiel khrchn âKircheâ, wrbm âWurmâ; da in anderen Gegenden Kärntens (vor allem im Zentralraum) r zu einem a-ähnlichen Laut vokalisiert wird (khiachn, wuam), ergeben sich hier deutliche und hĂśrbare Unterschiede.
Eingliederung ins SĂźdbairische
Ganz Kärnten gehĂśrt â zusammen mit dem grĂśĂten Teil von Tirol, dem Salzburger Lungau und den angrenzenden steirischen Gebieten (vor allem die Bezirke Murau, Judenburg, Voitsberg und Deutschlandsberg) â dem sĂźdbairischen Dialektareal an.
Dieses Gebiet gehÜrt zu den altertßmlichen bairischen Mundarten, deren Altertßmlichkeit nur durch die vorgelagerten Sprachinselmundarten (zum Beispiel Pladen/Sappada, Friaul, Zarz/Sorica, Slowenien [erloschen], Gottscheerisch und so weiter) ßbertroffen wird. Dementsprechend finden wir sehr viele sßdbairische Merkmale in den Kärntner Mundarten:
Was Kärnten mit Tirol verbindet, aber deutlich von den mittelbairischen Mundarten abhebt, ist das Bewahren der Vorsilbe ge- im Mittelwort der Vergangenheit (PPP) vor allen Verschlusslauten: Es heiĂt er hĂĽt gepetet/getribm/gekhocht (gegenĂźber mittelbair. er hĂĽt bet/dribm/kocht). Die Aussprache des e in ge- ist schwankend, zum Teil gehoben, also etwa [gi-] gesprochen, zum Teil ist die Aussprache offener, etwa [gä-], oder leicht reduziert, etwa [gâ-]. Mitunter fehlt das Präfix auch im SĂźdbairischen, zum Beispiel in kommen, vergleiche er is tswegn khem âer ist des Weges gekommenâ, doch dies ist keine Ausnahme, sondern ein Archaismus.
Weiters bleibt der Selbstlaut im Artikel âdieâ immer erhalten, es heiĂt im SĂźdbairischen immer de oder di khia âdie KĂźheâ, de oder di muater âdie Mutterâ, nie (wie in anderen bairischen Gebieten) dâkia beziehungsweise dâmuater.
Auch das affrizierte k, hier geschrieben kh, genauer [kch], gehĂśrt hierher; im SĂźdbairischen wurde jedes alte k affriziert, im Gegensatz zum Mittel- und Nordbairischen sowie zur deutschen Hochsprache. Wir haben also Aussprachen wie khem(an) âgekommenâ, khua âKuhâ, khochn âkochenâ und so weiter. Ein weiteres sĂźdbairisches Merkmal ist die Verkleinerungsform -le, in der Flexion -len (in Oberkärnten) beziehungsweise -lan (in Unterkärnten) oder auch -li (im Lavanttal), zum Beispiel diandle beziehungsweise deandle âMädchenâ, fegele beziehungsweise fogale âVĂśgleinâ (Dativ Sg. und Plural -len beziehungsweise -lan).
Lautlehre
Phoneminventar
Folgende Laute haben in der Mundart des Kärntner Zentralraumes keinen Phonemstatus:
⢠à (Schwa; stellungsbedingte Variante von a/e)
⢠ä (stellungsbedingte Variante von e)
⢠b (stellungsbedingte Variante von w)
⢠ch (stellungsbedingte Variante von h)
⢠Š(stellungsbedingte Variante von n)
⢠ß (stellungsbedingte Variante von i)
⢠Ü (stellungsbedingte Variante von e)
Kärntner Dehnung
In groĂen Teilen Kärntens sowie in Teilen der Steiermark existiert eine spezifische Verteilung der Vokallänge (die jedoch durch den paradigmatischen Ausgleich den Phonemstatus beibehält), die Kärntner Dehnung. Unter dem Einfluss der slowenischen Mundarten in Kärnten hat sich die mhd. Lautfolge kurzer Vokal + geminierter Reibelaut zu langer Vokal + einfacher Reibelaut entwickelt. Es gelten folgende Regeln:
⢠vor einem einfachen Konsonanten steht meist ein langer Vokal (immer vor Frikativen, Lenes und Sonoranten auĂer m), oft auch vor m und t (nie vor p und k);
⢠vor Affrikaten, Konsonantengruppen, p und k steht meist ein kurzer Vokal;
⢠im Auslaut sind betonte Vokale lang, unbetonte kurz;
⢠durch paradigmatischen Ausgleich wird die Vokallänge nicht verändert.
Es sind also zum Beispiel die WĂśrter wissen und Wiesen zu [wi:sn] zusammengefallen. Ebenso werden Ofen und offen gleich ausgesprochen [o:fn]. Man sagt beispielsweise i le:p, aber er lep, i sĂĽ:k, aber er sĂĽk. Also: âTrink a WĂĽ:sa, werta pe:saâ (Trink Wasser, dann gehtâs dir besser)!
Weitere Besonderheiten: b und w sind kombinatorische Varianten, ebenso h und ch, zum Beispiel ch > h: [sihĂ lich], ['filahĂ ], [met-hen], [mea-hen] (âsicherlichâ, âVillacherâ, âMädchenâ, âMärchenâ).
Stimmhafte/stimmlose Konsonanten
Die stimmhaften Konsonanten b, d, g werden im Kärntnerischen meist (besonders am Silbenanfang und -ende) stimmlos (also p, t, k), gesprochen. So wird zum Beispiel der Baum zu Pa:m. Die Säge, der Sack und ich sage werden gleich ausgesprochen (sü:k), ebenso die WÜrter dort und Torte (tuatn).
Keine Vokalisierung des l
Während in vielen anderen bairischen Dialekten (so auch in Nord- und OstĂśsterreich) ein l zwischen Vokal und Konsonant oder am Wortende nach einem Vokal vokalisiert wird (zum Beispiel GĂśd, GĂśid oder Geid fĂźr âGeldâ oder vĂź, vui oder vĂźi fĂźr âvielâ), bleibt es in den sĂźdbairischen, so auch in den Kärntner Mundarten, immer erhalten. Man sagt also GĂślt âGeldâ, vĂźl âvielâ, schĂśln âschälenâ, ĂĽlt âaltâ und Kho:ln âKohleâ.
Grammatik
Konjugation einiger Verben
a) bei Wortstellung Pronom+Verb (ich sehe)
b) bei Wortstellung Verb+Pronom (sehe ich)
c) Konjunktiv II
| haben | sein | leben | sagen | tun | gehen | sehen | mĂźssen | wollen | kommen | wissen | kĂśnnen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a) | | | | | | | | | | | |
| i hĂĽb/hĂĽn | i pin | i lep | i sĂĽk | i tua | i geh | i sig | i muass | i wĂźll | i kumm | i was | i kĂĽnn |
| du hĂĽst | du pist | du lepst | du sĂĽkst | du tuast | du gehst | du sikst | du muasst | du wĂźllst | du kimmst/kummst | du wast | du kĂĽnnst |
| er hĂĽt | er is | er lep | er sĂĽk | er tuat | er geht | er siacht | er muass | er wĂźll | er kimmp | er was | er kĂĽnn |
| mia hĂĽm(a) | mia san | mia lem | mia sĂĽgn | mia tan | mia gehn | mia segn | mia miassn | mia wolln | mia keman | mia wissn | mia kinan |
| es hĂĽpts | es seids | es lepts | es sĂĽkts | es tats | es gehts | es sekts | es miassts | es wollts | es kemps | es wissts | es kints |
| se hĂĽmt/hĂĽmp | se seind/se sand | se lemt | se sĂĽgnt | se tant | se gehnt | se segnt | se miassnt | se wollnt | se kemant | se wissnt | se kinant |
| b) | | | | | | | | | | | |
| hĂĽb i/hĂĽn i | pin i | lep i | sĂĽk i | tuari | geh i | siach i | muass i | wĂźll i | kimm i | was i | kĂĽnn i |
| hĂĽst | pist | lepst | sĂĽkst | tuast | gehst | siakst | muasst | wĂźllst | kimmst | wast | kĂĽnnst |
| hĂĽt a | is a | lep a | sĂĽk a | tuat a | geht a | siacht a | muass a | wĂźll a | kimmp a | was a | kĂĽnn a |
| hĂĽmma | samma | lemma | sĂĽgma | tamma | gemma | segma | miassma | wollma | kema | wissma | kima |
| hĂĽpts | saids | lepts | sĂĽkts | tats | gehts | sekts | miassts | wollts | kemps | wissts | kints |
| hĂĽm se | sein/sand se | lem se | sĂĽgn se | tan se | gehn se | segn se | miassn se | wolln se | keman se | wissn se | kinan se |
| c) | | | | | | | | | | | |
| i het | i war(at) | i lebat | i sĂĽgat | i tat/tet | i gangat | i segat | i miassat | i wellat | i kamat | i wisat | i kantat |
2. Person Sg.: -st
3. Person Sg.: -t; bei Verben auf -ben und -gen entfällt das -t (er lep, er schreip, er sük, er ziak)
1. Person Pl.: -n; bei Verben auf -ben: -m; als verstärkte Form auch -ma (mia segma, mia gemma)
2. Person Pl.: -ts
3. Person Pl.: -nt
Bei der Wortfolge Verb+Pronom (zum Beispiel in Fragen) fällt bei der 2. Person Singular sowie bei der 1. und 2. Person Plural das Personalpronom weg, auĂer es wird besonders hervorgehoben oder betont (zum Beispiel âgemma mia heit fuat?â, âseids es aa krĂĽnk?â)
Vergangenheit:
i hĂĽb/hĂĽn ghĂĽp
i pin gwesn
i hĂĽb/hĂĽn glep
i hĂĽb/hĂĽb gsĂĽk
i hĂĽb/hĂĽn getĂĽn
i pin gĂĽngan
i hĂĽb/hĂĽn gsegn
i hĂĽb/hĂĽn miassn
i hĂĽb/hĂĽn wolln
Wie in allen anderen bairischen Dialekten gibt es auch im Kärntnerischen nur die Perfekt-Formen, kein Imperfekt. Einzige Ausnahme ist das Verb sein mit i wür, das gleichberechtigt neben i pin gwesn besteht.
Wegfall von es und von Ortspräpositionen
Bei unpersÜnlichen Verben fällt das Pronom es meist weg: heit is üba kült.
Ebenso werden Ortspräpositionen oft weggelassen: âi fĂĽhr KlĂĽgnfuatâ (ich fahre nach Klagenfurt) oder âgemma heit Kino?â (Gehen wir heute ins Kino?).
Beide Phänomene existieren auch im Slowenischen und sind von dort in die Kärntner Mundart gelangt.
Auswahl von in Kärnten verwendeter Dialektausdrßcke
Der Wortschatz der Kärntner Dialekte wird erfasst und beschrieben im WĂśrterbuch der bairischen Mundarten in Ăsterreich. Ein Kärntner Sprachatlas ist in Arbeit.
⢠A ...? â leitet eine Frage ein, z. B. âA kummst heite?â â âKommst du heute?â, âA wer is denn dos?â â âWer ist das?â, âA wievĂźl host denn gekaaft?â â âWie viel hast du gekauft?â âA Du a do?â â âBist Du auch hier (bei dieser Veranstaltung)?â (aus slow. âaliâ, umgangssprachl. âaââ, unĂźbersetzbare Fragepartikel, leitet im Slowenischen ebenfalls Fragesätze ein)
⢠übatschĂĽtan â regnen; Heats heit gĂĽr nema auf zan Ă
batschĂĽtan? HĂśrt es heute gar nicht mehr auf zu regnen?
⢠übtschapian â flĂźchten, davonlaufen: Tschapia endlich ab! Verschwinde endlich!
⢠a Hiesige â eine Einheimische, hier Geborene
⢠Achkatzlspeck â ganz dĂźnn geschnittener, fein durchzogener Speck
⢠üle Rit â häufig, oft, alle Augenblicke
⢠ültfatrisch â altmodisch
⢠a Masa â eine Menge
⢠an Bam aufstellen â auf einen Standpunkt beharren, sich widersetzen
⢠amend â am Ende (gar)
⢠üngekultat â dick angezogen; Dea is ĂĽngekultat wia im Winta
⢠ünkian â angeben; Ă
nkiara â Angeber
⢠åsale â hilfsbedĂźrftiges Kind
⢠auf wen schaugn â sich um jemanden kĂźmmern, pflegen
⢠aufe â hinauf
⢠aufblattln â jmd. erwischen
⢠auflisnan â lauschen, unbemerkt ein Gespärch mithĂśren
⢠ausaluksln â sich etwas erbetteln, abluchsen
⢠ausfratscheln â aufdringlich ausfragen, extrem neugierig sein
⢠ausbuarn â schnell flĂźchten
⢠Ausgschau â Unordnung
⢠auspatzn â Stamm oder Ăste von Nebenästen befreien
⢠AuswĂĽrt, auch Langes â FrĂźhling
⢠auszuzln â aussaugen
⢠bacherlwarm â wohlig warm
⢠BahĂśl â Lärm, Krawall, Geschrei
⢠Baludra â GesĂśff, meist ist damit ein dĂźnner Kaffee gemeint
⢠ballĂĄnkan â TischfuĂball spielen
⢠Barterl â Lätzchen
⢠Beasch â Bursche, SĂśhne (Mehrzahl: Beaschn)
⢠Beivegl â Bienen
⢠beilafig â ungefähr
⢠jm. betagln â jm. betrĂźgen
⢠Betfiasn â untere Bettkante
⢠birschtln â alkoholische Getränke zu sich nehmen
⢠Bischn â Topfblumen, BĂźsche
⢠Bisguan â bĂśse, unhĂśfliche Frau
⢠Bixn â Gewehr, Flinte
⢠BlĂĽse â Wind
⢠bloaĂhaxat â ohne Schuhe, barfuĂ
⢠BluatstrĂśpfl â KohlrĂśschen
⢠Bluza â KĂźrbis, auch groĂer Kopfumfang
⢠Bogenschloss â Vorhänge-, Vorlegeschloss (von ahd. bulga Tasche)
⢠Boksheandlan â BockshĂśrndl = Johannesbrot (Carrubi)
⢠bosln â Unfug treiben, unerlaubte Dinge tun
⢠Bosnigl â ein Mensch, der nichts Gutes im Schilde fĂźhrt
⢠BotĂzn â Germteigstrudel mit Nuss- oder MohnfĂźlle (slow.),
⢠bodschasne â langsam (vom Slowenischen: poÄasen)
⢠Brantschalan â leicht angebratene Käsnudeln
⢠Brefale â Amulett, Anhänger
⢠britscheln â mit Wasser spielen
⢠brokn â pflĂźcken (Blumen oder Obst)
⢠Bugglkraxn â RĂźckentrage aus geflochtenem Korbmaterial
⢠Buzale; Buzi â Baby
⢠etwas dagatan â etwas bekommen, ergattern
⢠Da Helleatige â der HĂśllische (Teufel)
⢠darapln â sich erholen, aufrappeln, genesen
⢠Da Sege â derjenige, jener
⢠dahingfrettn â sich abmĂźhnen
⢠dalkert â ungeschickt
⢠darappeln â sich von einer Krankheit erholen, gesund werden
⢠deachl â dort drĂźben
⢠deidei â flott, schnell
⢠dege, degane â die- oder derjenige
⢠Derweil hĂĽben â Zeit haben
⢠desp(a)rat â erstaunt, sprachlos, Ăźberrascht sein
⢠Dialing â dĂźnner Baum oder auch sehr schlanker Mensch
⢠Dippel â Beule
⢠dischgarieren â plaudern, sich unterhalten
⢠Drimle â ein kleines StĂźck; Drimlan sind mehrere kleine StĂźcke und ein Drum ist ein groĂes StĂźck
⢠Dox â Dachs
⢠dreschn â schlagen, hauen
⢠Drischbl â erhĂśhte TĂźrschwelle
⢠Droatocka â Getreidefeld
⢠dumpa â es weat glei dumpa; es wird bald dämmrig werden
⢠durt â drĂźben
⢠EinmĂĽch â helle Mehlschwitze
⢠Eapa â Erdbeere(n)
⢠echl umme â dort drĂźben
⢠Eggartn (Ăggartn) â Futterwiese
⢠bei jm. einemeian â flirten, sich einschmeicheln, einer bestimmten Person gefallen wollen; Hea auf zan Einemeian, hĂĽst eh kane Meta (hĂśr auf mit deinen BemĂźhungen, du hast sowieso keine Chance)
⢠einhobn â jemanden festhalten
⢠einwendig â innen drinnen
⢠enk â euch; I zĂĽl enk a runde SchnĂĽps (Ich spendiere euch eine Runde Schnaps)
⢠eppa gor â etwa, gar, tatsächlich
⢠Farbeln â Hasardspiel (Gasthaus)
⢠Farfalan â eingetropfter Teig, Suppeneinlage (aus dem Italienischen farfala â âSchmetterlingâ).
⢠Fatschn â Verbandsstreifen, Windel mit einer Binde, einem Verband einwickeln
⢠farfln â viel Belangloses reden
⢠Fatschnpopale â Wickelkind (meist fĂźr weinende Kleinkinder)
⢠featn â voriges Jahr, vuafeatn (vorvoriges Jahr, also vor zwei Jahren)
⢠Feitl â Tasch-Klappmesser
⢠Fensterguggalan - Kapuzinerkresse
⢠Fettn â GlĂźck, aber auch Rauschzustand
⢠fia wos soll das guat sein â wofĂźr soll das gut sein?
⢠fladan â stehlen
⢠Flortschn â dumme, eingebildete Frau
⢠Fockn (Pl.) â Schweine
⢠Fozzn â Ohrfeige
⢠Frackale â kleines karaffenfĂśrmiges Schnapsglas
⢠Frasn â Anfall, Krampf (mhd. freise Epilepsie)
⢠Fratn â Lichtung, Kahlschlag im Wald
⢠FrĂĽtz â ungezogenes Kind
⢠Frigga, Frikka, Frigge â Pfannengericht aus Speck, Eiern und Käse, wird direkt aus der Pfanne mit Brot gegessen (deftiges Holzfällergericht)
⢠fudln â hektisch herumwerken
⢠furdrisch â vorwärts
⢠Fuxpassân â âFuchs passenâ (aus der Jägersprache), warten auf die Geburt des Kindes in den letzten Tagen der Schwangerschaft
⢠fuzln â klein schreiben (schwer zu lesen)
⢠furfertn â Vor zwei Jahren
⢠FĂźrtach â Vortuch, SchĂźrze
⢠gach â plĂśtzlich, schnell, mit einem Mal
⢠gaitisch â geizig, neidig
⢠Galz â Mayonnaise
⢠gaks(t) (Adverb) â plĂśtzlich, unerwartet
⢠gal â fett, geil (nicht fettarme Speisen)
⢠Garling â Leiterwagen, zweirädriger Wagen
⢠Gate â Hose (Untergate â lange Unterhose)
⢠GedĂĄks â Unterholz, dichtes GebĂźsch, GestrĂźpp
⢠Gepl â altes Fahrzeug, auch Krautkopf
⢠Gerstel â Geld
⢠Gfikh â Kleinvieh, Federvieh, auch: eine Menge Kinder
⢠gflaucht â gestohlen leitet sich von âflauchenâ ab
⢠GigritzpĂĽtschn â Synonym fĂźr einen nichtexistenten Ort in Kärnten
⢠Gitschn â Mädchen (in Oberkärnten; aus neulateinisch chica)
⢠GlĂĽtn â Haare
⢠Gliagat â Harz, flĂźssiges Pech von Nadelbäumen
⢠Glotzntischla â Friseur
⢠Glundna Kas â Kochkäse
⢠Glusn â abgestandenes Getränk
⢠Gneat â Eile : âWos hostn du fan Gneat?â â âWarum bist du denn so in Eile?â
⢠goaaso â so besonders, gar so
⢠GĂślbe Suppn â typische Kärntner Kirchtagssuppe
⢠Goggolore â Brille bzw. auch leicht verblĂśdeter Mensch
⢠Gosthaushucka â Stammgast im Wirtshaus
⢠Goti â Patentante, Patenonkel
⢠Gotnraindling â âRaindlingâ, den das Patenkind vom Taufpaten zu Ostern erhält
⢠Gramalan â Grammeln
⢠Grandlan â Hirschzähne als Schmuck getragen
⢠Grant â Ăźble Laune
⢠Grantn â Preiselbeeren
⢠Grantnscherbn â ein wĂźtender und nachtragender Mensch
⢠grednen â Holz (auf)schlichten
⢠Grefl, Greflach â GerĂśll, Steinhaufen
⢠Groambachhaufen â zusammengetragener Abfall aus Ăsten
⢠Grudalan â kleine Locken
⢠Gsezl â Strophe
⢠gschaftig â wichtigtuerisch
⢠Gschea â Ărger, Zores
⢠Gschirrhangal(e) â Geschirrtuch
⢠GschrĂĽpp(m) â Kind(er)
⢠MĂĽch ka gschistegschaste â reg dich nicht auf, lass es gut sein
⢠Gschwachta â Familie, Verwandtschaft
⢠Gschwistra(t)kinder â Cousins und Cousinen
⢠Gstaudach â Dickicht, GestrĂźpp
⢠Gugahantschn â Stengelloser Enzian
⢠Gulta â schwere Bettdecke
⢠Gwond onlegen â sich anziehen
⢠Habidere â Servus, abgeleitet von âhabe die Ehreâ
⢠Habschi (Habara) â Freund
⢠Hadach, Had(rach) â Heidekraut, Erica carnea
⢠Hadnsterz â Getreidebrei aus Buchweizenmehl
⢠haifte â genug
⢠hal â glatt, schlĂźpfrig, eisig
⢠halbat â kränklich, nicht ganz bei Sinnen (halbiert)
⢠Halbschaid â Hälfte
⢠hĂĽlsn â sich umarmen, kĂźssen, schmusen
⢠hamstrafn â jemanden nach Hause bringen
⢠Hangale â Geschirrtuch
⢠Hap â Schaf
⢠es hapert â es fehlt (etwas), es mangelt an
⢠Haschale â ein armes, teilweise beeinträchtigtes Kind
⢠hatschn â hinkend gehen, humpeln
⢠Hax â Bein
⢠heign â Heu ernten
⢠Hetalan â junge Kälber (Mehrzahl)
⢠heschazn â seufzen
⢠Hetschipetsch â Hagebutte
⢠Hiawest â Herbst
⢠Hifla â Holzstange mit kleinen Ăsten zum Heutrocknen
⢠hinig â tot, kaputt
⢠hintafotzig â hinterhältig
⢠hintagebm â zurĂźckgeben
⢠hintazĂĽhln, zruckzĂĽhln â zurĂźckzahlen
⢠Hintalist â Falschheit
⢠hintrisch â rĂźckwärts (gehen oder fahren)
⢠hirbign â Ăźbernachten
⢠HĂślfgott â Zum Wohl, Gesundheit, Zuruf wenn jemand niest
⢠huckn â kuscheln
⢠husi â hiatz wea i aufhĂśrn, obar husi: ehest
⢠Iaksn â AchselhĂśhle
⢠Ibalafa â kurzzeitiger Regen
⢠ibagebn â (den Bauernhof) vererben (Ăźberschreiben)
⢠iba happs obe/aufe â die Direttissima hinunter/hinauf
⢠ibalegn â nachdenken; sich umziehen
⢠ibahaps â ungefähr, oberflächlich
⢠imaramĂĽl â ab und zu
⢠in da ReiĂn hobn â sich jemanden vornehmen, ärgern
⢠Ingot, ingot! â um Himmels willen, Ausruf der Verzweiflung
⢠Inslat â Rindstalg
⢠IrtĂĽg â Dienstag
⢠itrachn â Wiederekäuen der Rinder
⢠JĂĽcka â Jacke
⢠JĂĽtach â Unkraut
⢠Jauk â SĂźdwind
⢠Jaukale â Spritze, Impfung
⢠Jockl â TĂślpel
⢠KabaswĂĽsa â Molke
⢠Kaischn â HĂźtte (RĂźckentlehnung aus slowenisch hiĹĄa, germanisches Lehnwort)
⢠Kariola â Schubkarren
⢠kamot (kommod) â gemĂźtlich, bequem
⢠kan Lefl hĂĽbm â keine Lust haben
⢠kana daham â es ist niemand zuhause
⢠Karntn is lei ans â Kärnten gibtâs nur einmal
⢠Kasnudln â Kärntner Teigtaschen, mit Topfen-Kartoffelmischung gefĂźllt, mit Minze und Keferfil gewĂźrzt.
⢠Kallupn â altes, schlechtes Haus
⢠karaschiert â mutig
⢠kartln â Kartenspielen (um Geld)
⢠Kas â Käse, auch: das ist ein Kas... das ist eine dumme Sache
⢠KĂĽschpl â KĂźchenabfälle fĂźr die Schweine, auch: FraĂ
⢠Kauze â Kaugummi
⢠Khes â Gletscher, Kees
⢠Khese, Khesn â Getreideharpfe (Gailtal)
⢠Keferfil â Kerbelkraut
⢠khasig â blass, bleich
⢠Khepln â schimpfen, streiten
⢠KhlĂĽmpfn â Gitarre
⢠Khozn â grobe Decke (urspr. fĂźr Pferde)
⢠kirre â wahnsinnig (DĂĽs mĂĽcht mi gĂĽnz kirre)
⢠Klankalan â Ohrringe
⢠KlĂĽpan â Hände
⢠Klutsch â SchlĂźssel (vom slow. kljuÄ)
⢠Kota â abwertend fĂźr Gerät oder Maschine auch: Krempl, auch: Gefängniszelle
⢠Kowas â Krautacker
⢠Krehndln â Nudelteig eindrehen, fĂźrâs Zubereiten der âKärntner Nudelâ
⢠Krakn â Spinne
⢠Krasn â Reisig, Nadeläste
⢠krawutisch â glei werdâ i krawutisch (wĂźtend, zornig)
⢠KrĂĽnawet(a) â Wacholder
⢠Krazl â BĂźrste aus gebundenen Reisig
⢠Kreadn â Holzstapel (oberkärntnerisch)
⢠Kreitlach â Kräuter
⢠Krudalan â Haarlocken
⢠kuttan â (kudern) herzhaft lachen
⢠labflekat, labsprinzlat â sommersprossig
⢠Labn â Vorraum, Windfang eines Hauses
⢠LĂĽfntĂĽl â Lavanttal
⢠Laggl â groĂer, unbeholfener Mensch
⢠lai, lei â nur (lai lafn losn â nur laufen lassen) (von slow. le â nur)
⢠Lailach, Leilach â Leintuch, Bettuch
⢠Lakle/Lakale â kleine Menge FlĂźssigkeit
⢠lĂĽpat, lĂĽpalat â lauwarm, lau, abgeschmackt
⢠LĂĽrfn â Maske
⢠Latschn â kleinwĂźchsige FĂśhre
⢠Leggn â Holzstapel (auch Holzleggn), (mittelkärntnerisch)
⢠Lei losn, wiad schon pasn â Beruhigender Ausspruch
⢠lei nit blean â nur nicht weinen
⢠Leible â Weste aus Stoff
⢠Lei-lei â Faschingsruf in Villach, wie zum Beispiel KĂślle Alaaf in Deutschland
⢠lek Pukl â Kärntner Variante des "GĂśtz Zitates"
⢠Letn â Morast, Lehm, lehmiger Grund
⢠letz â schwächlich, armselig, schlecht, Ăźbel
⢠lind â zu wenig gesalzen
⢠lisnan, losn â lauschen, horchen
⢠Lockn â PfĂźtze, Wasserlache kleiner See
⢠Lorka â einfältige Frau
⢠Lota â (groĂer) Mann
⢠luckat â undicht, lĂśchrig
⢠lumpern â ausgiebig feiern, zechen
⢠luschpern, luschparn â lispeln, flĂźstern, leise reden
⢠Mankale â Männchen
⢠Masl â GlĂźck
⢠Matsch â MĂźdigkeit
⢠Mauchalan â Kriecherln (kl. Ringlotten), auch: Kriachalan oder Stachelbeere
⢠mekazn â nĂśrgeln, meckern
⢠Mettn â Lärm, Wirbel
⢠miachtln â stinken
⢠Mingale â kleines StĂźck (vom Essen etc.)
⢠moidusch â âmeiner Seelâ, Ausruf der Verwunderung
⢠Moschebirn â Vogelbeeren, Beeren der Eberesche
⢠mucksmaisl still - auf amül is es mucksmaisl still im Saal, d. h. es ist lautlos, extrem leise im Saal
⢠Mugl, Mugale â Erdkuppe, kleiner HĂźgel
⢠Munkn â einfache bäuerliche Speise aus geschrotetem Getreide (aus altslowenisch mo(n)ka â Mehl, heute slowenisch moka)
⢠Murchn, Muachn â Flasche (Bier)
⢠mucksmaislstill â so leise, dass kein einziger Laut zu hĂśren ist
⢠nĂĽcha â später
⢠Naidl â Liebkosung,
⢠NĂĽkapatzl â nacktes Kind
⢠nĂĽpfazn â ein Nickerchen, Schläfchen machen, einnicken
⢠ne mau â siehe pegatzl
⢠neatla sein â nicht alles essen mĂśgen, wählerisch beim Essen sein
⢠neger sein â pleite sein
⢠Netsch â Geld; hast wohl ane Netsch? (ungar. nĂŠgy, vier, Vierkreuzer)
⢠niglnĂĽglnei â ganz neu
⢠Nixnuz â unbrauchbarer Mensch
⢠nopfetzn â ein Nickerchen machen
⢠Notsch â Schwein
⢠Nutschale â Ferkel, kleines Schwein
⢠Nugele â junge Rinder
⢠obabiagn â (Zeit) herumbringen
⢠obe â hinunter
⢠ongfressn sein â zornig, deprimiert, gekränkt sein
⢠Paludra â schlechtes Getränk
⢠Pangn â dreckig-stinkender-unordentlicher Mensch
⢠PĂĽnzka â groĂe Bohnen
⢠pariern â er muss pariern â er muss sich anpassen, gehorchen
⢠Pargl â Eber
⢠pegatzl â ein bisschen
⢠Petzl â Kater
⢠Pfitschale, Flitschale â eingebildetes, flatterhaftes Mädchen
⢠Pflonzgoatn â (forstwirtschaftliche) Baumschule
⢠Pfogga â Schlamm, Brei
⢠Pfreagn â Blasgerät zum Erzeugen von Geräuschen (Pfeife) vor allem fĂźr Kinder
⢠pfreakan â schleudern, werfen
⢠pisnan â Brauch, am Unschuldige-Kinder-Tag (28. Dezember) mit der Rute zu schlagen, um GlĂźck fĂźr das neue Jahr zu wĂźnschen
⢠Pimpe â Penis
⢠Pintsch â NichtgenĂźgend, Bewertung in der Schule
⢠Pipale â KĂźken
⢠Platschern â eine groĂe Wunde, Bluterguss
⢠plearn â heftig weinen
⢠Pleampe, Pleampel â unbeholfener einfältiger Mensch
⢠PlerĂŠnke â weinerliche Person
⢠Pletza â Haumesser
⢠Plotschn â groĂes Pflanzenblatt
⢠Plutza â KĂźrbis; abwertend fĂźr: Kopf
⢠PogĂĄtschn â WeiĂbrot
⢠PĂśgl â Uhu
⢠PĂślli â ungehobelter Mensch
⢠PĂślza â ein dummer Mensch
⢠Pomarantschn â Orange
⢠PĂłpale â Wiegenkind
⢠Popazlan â Knospen, BrĂźste
⢠Porzach â GestrĂźpp, kleine Bäumchen
⢠Potsch â Schlapfen (Hausschuhe); Kinderpopo; bzw. PĂĽtsch(n): Reifenpanne
⢠potschasn â gemächlich (aus slow. âpoÄasenâ â langsam)
⢠PĂłtschata â tollpatschige Person â potschat sein
⢠PotĂşkl â Unsympathler (meist in der Wendung windischer Potukl)
⢠Pratzen â Hände
⢠Praxn â schlechtes SchieĂgewehr
⢠Pregler â Schnaps
⢠Printschl, Printschn â Bodensatz beim Sterz (Polenta), angebrannte Kruste am Kochgeschirr
⢠Pritsch â einfältiger, ungeschickter Mensch
⢠pritscheln â mit Wasser spielen
⢠pudelnackert â ganz und gar hĂźllenlos
⢠Puffen â Handfeuerwaffe
⢠Puschkawetl â BlumenstrauĂ, Gewehr
⢠Putscherl â Ferkel
⢠Putschkn â Kerngehäuse (eines Apfels)
⢠Puzale â Neugeborenes
⢠RĂĽaper â Erdbeeren
⢠Rabasle â aufgewecktes lebhaftes Kind, Lauser
⢠Raibgerschtl â aufgeriebener Nudelteig
⢠Rais â Angst â mir geat der Rais oder mir geat die Raisn (f.) â ich habe Angst
⢠Raisn â Rheumatismus (ReiĂen)
⢠Raggale â mei liab's Raggale â mein lieber Schatz
⢠rackern â sich abmĂźhen, schwer arbeiten
⢠Ra(n)ftl(e) â erstes, letztes StĂźck beim Brotanschnitt
⢠Rangln â (eine besondere Sportart von) Ringen in den Nockbergen
⢠Rappl â Zorn, Wut, Irrsinn
⢠rappln â einen Anfall kriegen, durchdrehen
⢠ratschn â viel reden
⢠reamln â zubinden (Schuhe)
⢠Reibn â Moped, Mofa, allg. Maschine
⢠Reidn â Biegung des Weges, Kurve, StraĂenkehre
⢠Reindling â Kärntner Kuchen aus einem sĂźĂen Germteig mit Rosinen und Zimt, eine Art Gugelhupf
⢠Reisalan â ZĂźndhĂślzer
⢠RerlsalĂĽt â LĂśwenzahnsalat
⢠Riatl â Rute (kleine)
⢠rifln â durchkämmen
⢠riggln â rĂźtteln
⢠rink â leicht
⢠Ritschat â Eintopf mit Rollgerste, Bohnen und Fleisch
⢠Roapa â Erdbeere (Rotbeere)
⢠Ronan â Rote RĂźben
⢠Rumsn â schäbiges Lokal
⢠runggat â rund, niedlich
⢠Rupfn und Raistn â grob gewebtes Leinen
⢠ruĂln â auf dem Eis gleiten
⢠saftln â saufen (meistens in Kombination mit Bier)
⢠SĂĽgschatn â Sägespäne
⢠sakhrisch (Adv.) â ganz besonders, Steigerung von sehr.
⢠SĂĽlsn â Sauce
⢠SĂĄsaka â Verhacktes (aus slowenisch zaseka)
⢠Saupappalan â Käsepappeln, Heilpflanze (Malva neglecta)
⢠sebn â damals
⢠Sechter â KĂźbel, Holzgefäà (melken)
⢠sege â jener, -e, -es
⢠sekirn â jmd. ärgern, belästigen
⢠selewol â wohl, freilich, in der Tat
⢠sempern â nĂśrgeln, ständig schimpfen
⢠setane â solche
⢠schabeln â masturbieren
⢠Schalale (pl. Schalalan) â kleine Tasse (Kärntner Zungenbrecher: âBrauchts es ane Untatatzalan oda tans de Schalalan alaan aa?â â Braucht ihr auch Untertassen oder tun es Tassen alleine auch?)
⢠SchĂĽln â Tasse
⢠schapm, tschapm â am Tag der unschuldigen Kinder (28. Dezember Volksbrauch) mit der Rute schlagen und SegenswĂźnsche fĂźr das neue Jahr Ăźberbringen
⢠Schante â Gendarm, Polizist
⢠Schaitl(e) â kleines HolzstĂźck
⢠Scher â Maulwurf
⢠Scherbenfeichtn â Fichte mit langen Ăsten bis zum Boden
⢠scheppern â klappern, rasseln
⢠Scherhaufn â MaulwurfshĂźgel
⢠schiagn â petzen
⢠Schindl afn Dach â Redewendung unter Erwachsenen, etwa: âNicht weitersagen, das ist nicht fĂźr Kinderohren bestimmt!â
⢠Schindluader treiben â Raubbau, Unfug betreiben
⢠Schirgengangerl â jemand, der seine Mitmenschen verpetzt und sich Mitstreiter sucht
⢠schlabuzig â schlecht gekleidet
⢠schlaisig â in schlechtem Zustand
⢠Schlapfn â Hausschuhe
⢠Schlatzalan â Murmeln
⢠schlatzln â Murmeln spielen
⢠Schlawanga â Trachtenjanker
⢠Schlickkrapfalan â Suppeneinlage, gefĂźllte Nudeln mit FleischfĂźlle
⢠SchmĂĽlzmuas â sĂźĂe, deftige Kirchtagsspeise
⢠Schmattes â Trinkgeld
⢠schmussn â kĂźssen
⢠Schlekhach â SĂźĂigkeiten
⢠schnabuliarn â mit Genuss essen
⢠Schnaiztiachl â Taschentuch
⢠Schnackale â Schluckauf
⢠Schnaitztiachl â Taschentuch
⢠Schnasn â Reihe
⢠Schotn â Topfen
⢠Schoatn â Hobelspäne
⢠Schpal â Holzschiefer
⢠Schpinawent â Spinnweben
⢠Schrefl â Holzscheit
⢠Schrick â Spalt
⢠Schtapfl â Stufe
⢠schrumplat â runzelig
⢠Schupfn â HĂźtte fĂźr Heu
⢠Schtaudn â GebĂźsch
⢠schtempln â Arbeitslosengeld beziehen
⢠SchwĂĽrtling â grobes Brett, Randbrett beim Sägen (An- oder Endschnitt)
⢠schwenden â vom GestrĂźpp säubern, urbar machen
⢠sege â jene : âSege wohl, sege!â â Das ist wohl so â Ja, stimmt â jenes ist richtig
⢠sich tummeln â sich beeilen, etwas schnell fertig bringen wollen
⢠sierig â "sei net so sierig"; geizig sein
⢠sifln â rutschen
⢠SĂĽgschatn â Sägespäne, Abfallprodukt beim Sägen von Holz
⢠stad sein â still sein
⢠standape â sofort, auf der Stelle
⢠Staudach â GestrĂźpp
⢠Staudnwaugale â uneheliches Kind
⢠Stiazla â Landstreicher
⢠stirzln â der Hund ist "stirzln"; ist ausgebĂźxt
⢠Strankerln (Strankalan, Strankele) â Fisolen, grĂźne Bohnen (aus altslowenisch stro(n)k â Schote, HĂźlse, heute slowenisch strok)
⢠strawanzn â herumstreunen; der Strawanzer (ital.: stravagare)
⢠stukazn â aufstoĂen, Schluckauf haben
⢠stupfen â stechen
⢠stupfig â stachelig
⢠StĂźckla â bedeutet so viel wie steil
⢠spone hoach â das Gras is erst spone hoach, das Gras ist noch zu kurz zum Mähen
⢠Springingale â ein lebhaftes Kind, Springinkerl
⢠Sunnawend â Margerite
⢠tĂĽlkat â ungeschickt
⢠Tampfl â Schlamm
⢠Tatl â Greis
⢠Teckn â Schaden
⢠Teggl â Schlamm
⢠tenkisch â linkshändig
⢠terisch â schwerhĂśrig, taub sein
⢠Tetschn â Ohrfeige
⢠Tipl â Beule, Geschwulst
⢠Tirkensterz â Sterz aus Maisgries
⢠Tirkn â Mais
⢠Tirkntschuatschn â Maiskolben
⢠Tocker, Toka, Terz â dummer, einfältiger Mann/Jugendlicher
⢠toldan â donnern
⢠Toln â (enges) Tal
⢠Tomtegl â Zirbenzapfen (Zirben-Tschurtschen)
⢠Tost â Einfaltspinsel, auch: Pflock
⢠Tram â (tragender) Holzbalken an der Decke
⢠traamhappert sein â ein fĂźr Tagträume veranlagter Mensch, nicht bei der Sache sein
⢠tratzen â jemanden hänseln, ärgern
⢠Trauminet â Feigling, sich nichts zutrauen
⢠Treapn, Tresa â dumme, einfältige Frau/Jugendliche
⢠Tristn â Holzstapel, aufgeschlichtetes Holz
⢠Trut â Geist, Gespenst
⢠truzzn â bockig sein
⢠Tschako â Kopfbedeckung, Kappe, auch Hut
⢠Tschalp â simpler Einfaltspinsel
⢠Tschalpale - Rassel, händisches Musikinstrument
⢠TschĂĽpale â tollpatschiger, ungeschickter Mensch
⢠Tschaprach â wertloses Zeug, Kleingeld, Groschen, Cent (Gailtal)
⢠tschari gehn â kaputt werden, verlorengehen, er wird bald tschari gehn â er wird bald pleite sein
⢠tschĂĽttan â Wasser tschĂĽttat von der Dachrinne â bei Starkregen rinnt viel Wasser von der Dachrinne herab
⢠Tschatsch â wertloses Zeug, billiger Krempel
⢠Tscherfl â Schuh, Patschen, Sandalen (aus slow. Äevlje â Schuh)
⢠Tscheafltaxi â zu FuĂ unterwegs sein
⢠Tschippl â a Tschippl Menschen, eine Menge Leute
⢠tschentschen â raunzen, nĂśrgeln, weinerlich jammern, aus dem Ladinischen: tschantschar, reden, sprechen
⢠tschindan â krachen, zusammenstoĂen (Do hots urdentlich getschindat â da hat es ordentlich gekracht)
⢠tschinkat â krank sein, sich unwohl fĂźhlen
⢠Tschinkl â Feitl, tradit. Taschenmesser
⢠Tschippl â BĂźschel Heu, Gras
⢠Tschoda â Haare (auch: Tschodern)
⢠Tschoje (a) â Eichelhäher
⢠Tschofitl â Eule, Kauz
⢠Tschoggln â Trotten,
⢠Tschompe â Pommes frites, Kartoffel (Gailtal)
⢠Tschreapn â Geschirr, Becher, GefäĂ, kleiner Topf oder abfällige Bezeichnung fĂźr eine Frau (aus slow. Ärpina â Scherbe)
⢠Tschriasche â dummer einfältiger Mensch (männlich), slow.
⢠Tschugile â Kalb, KĂźhe
⢠Tschumpe â abwertend fĂźr ungeschickte Person
⢠Tschumpus â Gefängnis
⢠Tschure â jemand, der trĂśdelt
⢠tschurn, tschuren â trĂśdeln, nichts NĂźtzliches tun
⢠Tschurtschn â Baumzapfen, Depp
⢠Tschuta â TĂślpeline (Cousine vom Jockl)
⢠Tschwutschkale â kleines Etwas, kleiner Mensch (v. a. Kind)
⢠Tumpf â Sumpf, tiefe, ruhige Stelle im Bach
⢠tupfn â beischlafen
⢠Turtscher â Geräusch beim ZusammenstoĂ, Osterei, Lärm
⢠Tuter (junger Tuter) â junger Kerl
⢠Tutt(ala)n â (kleine) BrĂźste
⢠umatum â rundherum
⢠umakĂĽschpan â blĂśdeln
⢠umsasunst â vergebens, umsonst
⢠Untagate â Unterhose
⢠urasen â verschwenden
⢠urasi â verrĂźckt (DĂĽ wiast jĂĽ urasi!)
⢠ßberhaps â ungefähr
⢠vagachn â sich irren
⢠varraman â etwas wegräumen, forträumen
⢠verwĂĽhrdagelt â verdreht, zerlempert
⢠vurfertn â vor einem Jahr
⢠Wabm â (alte) Frau (von slowen. baba), verächtlich
⢠wachln â wehen
⢠WĂĽs weastn? â Frage des Kellners, was man denn gerne zu trinken bestellen mĂśchte
⢠waisatn, Wiagn gehen â Taufbesuch beim Neugeborenen abstatten
⢠wantsch â stattlich, hĂźbsch auch fest, kräftig
⢠Watschn â Ohrfeige
⢠watschnĂĽnfoch â das ist simpel, sehr einfach, unkompliziert
⢠Wauge, Wauke â Popel
⢠Wazan, Woazan â Reindling (Art Gugelhupf, Kärntner Mehlspeise aus Weizenmehl, Germ, Zimt und Rosinen)
⢠Weimberln â Rosinen
⢠weabn â hysterisch schreien
⢠weane â wenig
⢠welsch â italienisch
⢠Wechl â Bodentuch zum Aufwischen
⢠WegwĂĽgl â Feuersalamander
⢠weiban â sexuell bestätigen (weibstoll sein)
⢠weitschichtig â entfernt (z. B. verwandt)
⢠wenggat â schief, verbogen
⢠wigl-wogl â unentschieden
⢠Windischa â veraltet (heute abwertend, da negativ konnotiert) fĂźr Kärntner Slowene (auch: Fieberblase)
⢠Windpaitl â Falott, Gauner
⢠Wischpale â Zungenpfeife (wird verborgen zwischen Zunge und Vorderzähnen geblasen)
⢠wischpln â flĂźstern
⢠woggln â zittern
⢠woltan â ziemlich, sehr
⢠Wultschker â Maulwurf
⢠Wuggalan â Haarlocken
⢠wurlat â verrĂźckt, weggetreten sein
⢠wuseln â scharenweise auftreten (z. B. Insekten)
⢠zabreasln â zerbrĂśseln, stĂźrzen
⢠Zacherlan â Tränen (Zähren); Zehen
⢠Zachnt â GroĂe Zehe
⢠Zaine - geflochtener Korb aus Weidenholz
⢠zĂĽmpikn â zusammenkleben
⢠za[r]wĂĽs â Fragewort: wofĂźr, warum, weswegen
⢠zarmĂĽtschkert â zerdrĂźckt
⢠zarrn â schleppen, zerren
⢠Zartale â verwĂśhntes (verhätscheltes Kind), Liebkind
⢠zartln â zärtlich sein
⢠Zassa â Bewegung: der mocht kan Zasa mehr â der bewegt sich nicht mehr
⢠zassn â streuen
⢠zaundiar â abgemagert, hager (dĂźrr wie ein Zaunpfahl)
⢠zeberst â zu oberst
⢠Zeka â Schultasche; gutmĂźtiger Mensch, guter Kerl
⢠zflais â etwas absichtlich (zum Trotz, in bĂśser Absicht) tun (zufleiĂ)
⢠Zickalan â SĂźĂigkeiten, Zuckerl
⢠Zibalan (Pl.) â Ringlotten
⢠zintrest â zu unterst
⢠zizalweis â nach und nach
⢠ZlĂłzale (von slow. CelĂłvec, ma.[tslouts]) â scherzhaft fĂźr: Klagenfurter
⢠Zloznduaf (von slow. Celovec) â scherzhaft fĂźr: Klagenfurt
⢠zniacht â schwacher KĂśrperbau
⢠Zockln â Holzpantoffeln
⢠Zotnkhlauber â Altkleidersammler
⢠Zornpetzl â wutenbranntes, tyrannisches Kind
⢠zuawehuckn â sich an jm. ankuscheln
⢠zuawelosn â genau hinhĂśren
⢠Zuacharzarer â Fernglas
⢠Zumpfale â Penis
⢠Zumpl â einfältiger Mensch
⢠Zuz â Schnuller
⢠zwialn â klagen, jammern (aus slowenisch cviliti)
⢠Zwiderwurzn â schlecht gelaunter Mensch
⢠Zwifl â Zwiebel
⢠Zwutschgale â zartes, kleines niedliches Kind
⢠zwĂźlln â in hohen TĂśnen schreien (WĂĽs zwĂźlstân so!? â Warum schreist du denn so!?)
Quellen
cite-note-11. â Slowenisches im Kärntnerischen (Memento des Originals vom 26. November 2005 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-klu.ac.at
Literatur
⢠Matthias Lexer: Kärntisches WÜrterbuch. Mit einem Anhange: Weihnacht-Spiele und Lieder aus Kärnten. Hirzel, Leipzig 1862, Digitalisat.
⢠Heinz-Dieter Pohl: Kleines Kärntner WÜrterbuch. Heyn, Klagenfurt 2007, 2. Auflage ISBN 978-3-7084-0243-7
⢠Bernhard C.BĂźnker: DazĂśhl (nix) von Daham. Hermagoras Verlag, Mohorjeva ZaloĹžba, Klagenfurt/Celovec â Wien 1991 ISBN 3-85013-177-7
Weblinks
Wiktionary: Verzeichnis:Deutsch/Kärntner Mundart
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Heinz-Dieter Pohl: Die Kärntner (und Üsterreichischen) Mundarten
⢠Heinz-Dieter Pohl: Sprachkontakt in Kärnten
⢠Slowenisches im Kärntnerischen
⢠Sprachkontakt in Kärnten
⢠Kärntner WÜrterbuch, etwa 4800 Einträge,topaktuell
⢠Kärntner WÜrterbuch (Online)